Halli hallo and welcome to Cambodia

Wir waren ziemlich gespannt auf Kambodscha, da wir ja bis jetzt noch nie im „richtigen“ Asien waren (sowohl Nepal als auch kuala lumpur ist ja was anderes).

Ja, die Strassen sind chaotisch, ja es gibt Unmengen Töffli und ja, auf einem Töffli hat eine Familie mit 2-3 Kindern Platz ?. Aber meistens funktioniert es, auch wenn man durch die Einbahn fährt, falsch herum im Kreisel und durch rot. Der stärkere gewinnt und der andere bremst halt… Oder so… Und als Fussgänger einfach konstant laufen und nicht stehen bleiben beim Überqueren der Strasse, dann wird schön rundherum gefahren ?

Seit wir hier sind, ist das Land in Feststimmung. Zuerst wurde der Krönungstag (oder der Geburtstag…?) des Königs gefeiert und nun das Wasserfest, das mehrere Tage dauert. Überall Musik, Party, Chilbi, Essensstände etc.

Phnom Phen haben wir eigentlich ziemlich entspannt erlebt, obwohl uns ein in Kambodscha lebender Belgier (Ex Manager bei Microsoft, lebt hier von seinen restlichen Aktien ganz gut wie es aussieht ?) uns erzählt hat, dass es doch nicht immer so friedlich ist. Viele Sehenswürdigkeiten hat die Stadt eigentlich nicht, den Royal Palace und einige Pagoden, allesamt mit sehr viel Gold verziert und sehr unterschiedlich zu den ebenfalls buddhistischen Tempeln und Stupa in Nepal, die alle sehr spartanisch sind im Vergleich.

Dann gibt es das Genozid Museum und die Killing Fields des Roten Khmer Regimes… Eigentlich ein Muss und alle Touristen besuchen diese, aber wir konnten uns irgendwie nicht dazu motivieren uns diese Foltergefängnisse anzuschauen… Schlimm genug ist die Geschichte des Landes allemal… Nachdem jahrelang die Thai und Vietnamesen um das Land gekämpft hatten, kamen die Franzosen, am Ende des Vietnamkrieges haben die USA das Land zerbombt (anscheinend fielen hier mehr Bomben als in Vietnam selber) und dann kam die Rote Khmer ans Ruder und innerhalb von 4 Jahren starben 2 Mio der 7 Mio Einwohner die das Land damals hatte, entweder ermordet oder verhungert… Pol Pot ließ alle gebildeten Leute direkt umbringen und siedelte die Menschen aus den Städten auf das Land um, wo sie als Bauern arbeiten mussten, Phnom Phen wurde zur Geisterstadt. Heute ist Kambodscha eine Demokratie, aber wir haben auch schon Äußerungen gehört, dass dies nur theoretisch der Fall ist…

Phnom Phen liegt am Zusammenfluss vom Mekong und dem Saple River, und wir haben einige Zeit auf den Uferpromenaden verbracht und dem Treiben zugeschaut. Einige Boote und auch Fähren tuckern da herum. Und Fischer werfen ihre Netze aus und springen hinterher um sie wieder einzuziehen.

Nachher sind wir nach Siem Reap gefahren, die Stadt bei Angkor.

Wegen dem water festival und da es konstant jede Menge Touristen gibt um sich die Tempel anzuschauen, ist die Stadt richtig voll momentan. Eigentlich wollten wir ein Velo mieten um die Tempel zu besichtigen, aber wir haben diese Idee dann aufgegeben. Es ist sooo heiss hier… Wir haben uns dann an den 3 Tagen für die bequeme Tuktuk Variante entschieden. Für 15-20 USD wird man 3/4 Tag herumkutschiert. Die meisten Tempel liegen nur wenige km auseinander. Für den ersten Tag haben wir einen Guide genommen, was aber nichts gebracht hat, da die Informationen waren spärlich und er lief nur genau die Touristenroute mit uns und drängelte zum weitergehen. Zudem war es an dem Tag viel zu heiss, bei der Besichtigung von Angkor Wat und Bayon waren wir ziemlich kaputt. Ausserdem gab es Unmengen Touristen die alle den gleichen Zeitplan verfolgen… :-/

Gestern und heute haben wir dann auf einen Guide verzichtet und auch das Timing ein bisschen geändert, so dass wir z.b. den auch berühmten Ta Phrom Tempel selber erkunden konnten und auch schöne Fotos ohne 100 Chinesen machen konnten 😛 Die Tempel mit den alten, riesigen Bäumen haben uns am besten gefallen.

Alles in allem hat es sich gelohnt hierher zu kommen, wir haben jedoch ein wenig die besondere Stimmung vermisst, die an der Boudhanath Stupa herrscht. Unser Favorit steht also immer noch in Nepal. Vielleicht weil, wie die Nepali behaupten: Bouddha was born in Nepal 😉

Nach all den Tempeln haben wir jetzt aber mal genug Kultur und Stadtleben. Morgen geht’s weiter, Bus Bus bis Kratie und dann übermorgen bei Mondulkiri in den Dschungel und zu den Elefanten 😀

So, jetzt habt ihr wieder Sonntagslektüre!

Bis zum nächsten Mal 🙂

Zusammenfluss Mekong und Tonle Sap rivers in Phnom Phen

 

Sunrise at Angkor Wat

 

Angkor Wat in der prallen Sonne, schwitz schwitz 

 

Ta Phrom Tempel, teilweise überwachen mit den Urwaldriesen. Unser Favorit!

 

Tankstelle auf dem Land, Benzin in Cola Flaschen, Whisky Flaschen etc.

 

Zutaten für Fondue Chinoise ala Cambodia

 

2 Touristen im Tuktuk
Winke winke nach Hause ?
Welcome to Cambodia

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